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Wie entsteht eigentlich eine Infektion…???

Aktualisiert: 2. Juli 2021


Die Sorge vor einem Infekt, einer Erkältung ist dieses Jahr allgegenwärtig, niemand traut sich zu niesen oder gar zu husten…


In der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es eine sehr anschauliche Sichtweise dazu, wie eine Infektion entsteht. Ich möchte sie im Folgenden ein bisschen näher beschreiben - auch weil sich daraus gute Möglichkeiten ergeben, die jede/r für sich nutzen kann um „sich zu schützen“ …. besser: um ihre/seine Lebenskraft zu stärken!


Nach den Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin hat unser Körper verschiedene „Schichten“, durch die ein Krankheitsauslöser sich sozusagen hindurch arbeiten muss um uns krank zu machen. In jeder „Schicht“ besteht die Möglichkeit, den Eindringling wieder loszuwerden (Eindringling = z.B. Kälte => Er-kältung).


Egal welches auslösende Agens, es trifft zunächst auf die Körperoberfläche, die äußerste Schicht. Was passiert? Wir frösteln, die Haut fühlt sich empfindlich an („Haarspitzenkatarrh“), vielleicht Halskratzen, die Nase läuft (erster Versuch des Körpers, den Eindringling wieder loszuwerden). Hier könnte es helfen, „die Poren zu öffnen“, um den Eindringling zu vertreiben - ein heißes Bad/Fußbad, Ingwertee (früher Lindenblütentee), vielleicht scharfe Gewürze, Meerrettich.

Die Vorstellung ist, ich vertreibe einen Einbrecher, indem ich Fenster und Türen weit aufreiße und ordentlich Lärm veranstalte, damit er das Weite sucht. Alles natürlich nur für kurze Zeit, sonst verlieren wir Energie…


Ok, wir haben keine Zeit dafür, oder unser Abwehrsystem der Oberfläche ist schwach - der Eindringling dringt tiefer ein. Jetzt bekommen wir vielleicht Gliederschmerzen, leichte Temperatur, Husten mit klarem Auswurf (nächster Versuch des Körpers, den Eindringling wieder loszuwerden), wir fühlen uns schlapp.


Na gut, jetzt legen wir uns ins Bett, essen Hühnersuppe, schonen Körper und Geist. Unterstützen vielleicht mit pflanzlichen und/oder homöopathischen Mitteln unser Abwehrsystem. Selbstheilung kann stattfinden.


Hmmm, dafür auch keine Zeit - dann kann es sein, dass die „Krankheit“ noch weiter innen sich manifestiert, mit hohem Fieber, gelbem Auswurf, Bronchitis, vielleicht Lungenentzündung, erhöhten Entzündungswerten.


Je besser unser Immunsystem aufgestellt ist - chinesisch: je stärker unsere Lebenskraft - desto schneller werden wir wieder gesund - bzw. erst gar nicht krank.

Wie wir das unterstützen können folgt auf Seite 2…


Die meisten Krankheitsauslöser (auch die sogenannten Viren) dringen auf diesem Weg in unser System ein. Dabei gibt es eher „schwache“ Erreger, und manchmal auch „starke“, die schwerere Krankheitsverläufe auslösen.


Ein „schlaues Virus“, das sich möglichst stark verbreiten will, wird eher eine schwache Erkrankung auslösen „wollen“ - logisch. Denn bei einem Virus, das die Menschen schnell sehr krank macht, kann es sich nicht mehr gut verbreiten - die Kranken sind ja gleich „aus dem Verkehr gezogen“.

So entstand vor Jahren übrigens die Bezeichnung SARS: Severe Acute Respiratory Syndrome. Die damalige Erkrankung betraf tatsächlich relativ wenige Menschen, diese allerdings mit schweren Verläufen.


Diese beschriebene Sichtweise teilte vor Jahren übrigens auch Herr Drosten - nachzuhören in der arte-Dokumentation „Profiteure der Angst“.


Wie unter diesem Aspekt Corona einzuordnen ist, kann sich jeder selbst ein Bild machen…


Kleiner Ausflug in die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin…


Für das Gesund-Sein entscheidend ist das Gleichgewicht, die Balance - in diesem Fall der Ausgleich zwischen den beiden Polaritäten Yin und Yang, die sich in allen Naturphänomenen finden: Nacht/Tag… kühl/warm… weiblich/männlich…

In unserem Zusammenhang bedeutet Yin - vereinfacht ausgedrückt - Ruhe, das Bewahren, Sammeln… und Yang ist Aktivität, Bewegung, Dynamik.


Es ist ein andauerndes Wechselspiel zwischen den beiden Aspekten, das eine braucht das andere, wird in das andere verwandelt… wenn sie im Gleichgewicht sind ist Harmonie.

Beispiel: wir brauchen ausreichend Ruhe um das Yin aufzubauen - das uns am Tag dann als Yang zur Verfügung steht.


Daraus ergibt sich ganz logisch wie wir die Balance stärken können…


Weiter ist wichtig zu wissen, dass die Energie durch unseren Körper zirkuliert, und zwar in verschiedenen „Leitbahnen“, z.T. mehr an der Oberfläche des Körpers (die äußerste Schicht der Abwehrenergie), z.T. mehr in der Tiefe.


Aufgebaut wird diese Energie, das Qi in der TCM, zum einen aus unserer Nahrung bzw. dem was unsere Verdauung aus dem Essen auf unserem Teller macht - zum anderen aus der Luft die wir atmen… und dabei spielt auch unsere „Grundkonstitution“ mit hinein.


Das heißt, wir stärken unsere Lebenskraft, indem wir gut/gesund essen - im Winter bedeutet das warm, d.h. gekocht, z.B. Suppen, Eintöpfe, mit wärmenden Gewürzen wie sie klassisch in der Weihnachtsküche vorkommen - und indem wir uns an der frischen Luft, in der Natur bewegen…


Spannend ist, dass in der TCM vor allem klimatische und emotionale Einflüsse beim Modell der Krankheitsentstehung eine Rolle spielen.

Klimatisch, d.h. Kälte, Wärme/Hitze, Wind, Trockenheit, Nässe… immer wenn von einem dieser Faktoren „zuviel“ da ist, wird das Gleichgewicht gestört.


Und emotional - da geht es um unterschwelligen Frust, um Ärger, Groll, Zorn, Wut, aber auch Trauer, Grübeln, Sorge, Furcht, Angst…


Vielleicht passt hier ein Gebet, das dem Hl. Augustinus zugeschrieben wird:

Herr, gib mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann - die Gelassenheit, all das hinzunehmen, was ich nicht ändern kann - und vor allem die Weisheit zu erkennen wann was angezeigt ist.


In diesem Zusammenhang noch ein ganz kleiner Ausflug in Quantenphysik/Spiritualität:

85 % unserer Gedanken beschäftigen sich mit Dingen aus unserer Vergangenheit.

So geben wir der Vergangenheit Energie. Und wundern uns, wenn uns in der „Zukunft“ das begegnet was wir schon kennen…

Es ist an der Zeit, etwas neues zu kreieren - wir haben viel mehr (Schöpfer-)Kraft als wir glauben!


Wie wir unser gemeinsames Immunsystem noch stärken können?


…z.B. jeder für sich durch Meditieren, bei sich ankommen…

…durch liebevolles Miteinander-Sein mit Menschen um uns herum, durch Engagement und Da-sein für andere Menschen - „denn die Liebe, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück“…


So erhöhen wir gemeinsam die globale Schwingungsfrequenz - und stärken unser aller Abwehrsystem - jeglichen Krankheitsauslösern und Störungen gegenüber!

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